Das Bestandsgebäude in der Rückersdorfer Straße 35 in Rückersdorf bei Nürnberg vereint Wohnen und Arbeiten unter einem Dach. Mit zwei Wohneinheiten im Obergeschoss und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss war das Objekt vielseitig nutzbar – aber energetisch veraltet.
Im Rahmen einer ganzheitlichen Sanierung haben wir das gesamte Gebäude auf einen neuen Standard gebracht. Ziel war es, die Immobilie KfW-förderfähig zu modernisieren, technische Systeme zukunftssicher aufzubauen und eine gestalterische wie energetische Aufwertung der gesamten Substanz zu erzielen.
Als wir das Gebäude in Rückersdorf übernommen haben, war schnell klar: Die Substanz ist solide, aber die energetischen und technischen Standards veraltet. Die Herausforderung? Drei Nutzungseinheiten – zwei Wohnungen und eine Gewerbeeinheit – unter einen gemeinsamen, förderfähigen Sanierungsplan zu bringen.
Der erste Schritt war der Blick nach außen: Die gesamte Fassade wurde mit einem hochwertigen Wärmedämmverbundsystem ausgestattet. Mineralwolle, Armierungsgewebe und ein strukturierter Reibeputz sorgen heute für einen modernen Look – und vor allem für einen klaren energetischen Vorteil. Das Gebäude atmet jetzt weniger aus, verliert weniger Wärme – und gewinnt dauerhaft an Effizienz.
Auch das Dach wurde vollständig neu eingedeckt. Die energetische Optimierung der gesamten Dachfläche schloss die thermische Hülle konsequent ab – ganz im Sinne der KfW-Vorgaben. Für Bewohner und Nutzer bedeutet das: besserer Wärmeschutz, mehr Wohnkomfort und geringere Heizkosten. Damit die energetische Linie durchgängig bleibt, wurden sämtliche Fenster im Gebäude getauscht. Moderne, dichte Elemente mit optimalen U-Werten ersetzen die alte Verglasung – ein spürbarer Fortschritt in Sachen Schallschutz und Energieeinsparung.
Bei der Heiztechnik war klar: Es braucht eine Lösung, die Bestandsstruktur, Nutzung und Förderfähigkeit miteinander verbindet. Ergebnis: eine Hybridlösung aus Luft-Wärmepumpe und Gasheizung. Während die beiden Wohneinheiten mit klassischen Heizkörpern ausgestattet wurden, erhielt die Gewerbeeinheit im Erdgeschoss eine neue Fußbodenheizung – effizient, funktional und abgestimmt auf die jeweilige Nutzung.
Parallel dazu wurde das gesamte Gebäude vollständig entkernt. Wände, Böden, Leitungen – alles wurde entfernt, erneuert oder modernisiert. Der Wiederaufbau erfolgte strukturiert, sauber dokumentiert und durchgängig auf KfW-Förderfähigkeit ausgelegt.
Und: Der Bauherr war bei jedem Schritt eng eingebunden. Von der ersten Beratung bis zur letzten Abnahme begleiteten wir das Projekt vollständig. Gemeinsam mit unserem Energieberater wurden alle Fördervoraussetzungen geprüft, Nachweise erstellt und der KfW-Zuschuss gesichert. Ergebnis: eine umfassend sanierte, förderfähige Immobilie – bereit für die nächsten Jahrzehnte.
Wir setzen sowohl eigenes Fachpersonal als auch ausgewählte Partnerbetriebe ein – abhängig von Anforderung und Zeitfenster. Entscheidend ist: Sie bekommen alles aus einer Hand.
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Mit der Sanierung wurde ein vielseitig nutzbares Gebäude auf den Stand der Zeit gebracht – energieeffizient, technisch zukunftsfähig und förderfähig umgesetzt. Die klare Aufgabenteilung zwischen Wohn- und Gewerbenutzung wurde erhalten, das Gebäude bleibt flexibel einsetzbar – bei gleichzeitig deutlich verbessertem Energiestandard.
Ein Projekt, das zeigt: Wer auf kluge Planung, förderfähige Umsetzung
und erfahrene Koordination setzt, sichert langfristig den Wert seiner Immobilie
– und profitiert doppelt.